Der Roundtable zeigt zunächst Vorteile digitaler Assets, etwa die zuletzt gesunkene Bitcoin-Volatilität und langfristige Diversifikationseffekte, sowie die Voraussetzungen und Risiken einer institutionellen Integration. Die genannten Vorteile sind nach Auskunft der Teilnehmer auch Beweggründe für Anleger, verstärkt nach entsprechenden Assets zu suchen, und damit auch Vermögensverwalter dazu anzustoßen, sich für derartige Investments immer mehr zu öffnen.
Wie groß das Kundeninteresse sein kann, berichtet etwa Daniel Bathe, Senior Portfolio Manager bei Union Investment. So erzählt er, dass der Asset Manager mit einem Blockchain-basierten Fonds alle Erwartungen übertroffen und damit innerhalb von zwei Jahren 400 Millionen Euro eingesammelt habe.
Zugleich bedauert etwa Peter Schottmüller, der bei Deka Investment Multi-Asset-Retail-Fonds verantwortet, verbleibende regulatorische Fesseln. So müssen OGAW-Fondsmanager bei Krypto-Investitionen teilweise auf Retail Produkte zurückgreifen, ohne die Möglichkeit zu haben, etwa Derivate oder Optionen einzusetzen.
Allerdings zeigen sich mehrere Teilnehmer auch von rasanten Entwicklungen beeindruckt. Demnach hat etwa der US-amerikanische Neobroker Robinhood mit knapp 30 Millionen Kunden seine eigene Layer-2-Blockchain auf Ethereum gestartet und plant laut Bathe, sein bestehendes Handelssystem darauf abzubilden. Zudem erreicht die dezentrale Handelsplattform Hyperliquid nach Berichten von CoinShares-Experte Dominik Coudenhove-Kalergi an guten Tagen ein Handelsvolumen von rund 10 Milliarden US-Dollar, was selbst Teilnehmer des Roundtables als erstaunliche Disruption ansehen.
Über diese Zusammenfassung hinaus finden Sie die gesamte Roundtable-Diskussion hier.
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